Wie das Königshaus bereits bekannt gab, vertrat Adjutant
Herr Kaschper die Königin auf einer Reise nach Bulgarien.
Es war die erste große Reise des Kaschpers. Das Ziel der
Reise war neben dem Erkunden des Landes auch das Studium der Sitten und
Gebräuche der Balkanbevölkerung.
Um nicht zu sehr mit den Reisestrapazen kämpfen zu müssen,
legte er bereits in Cottbus einen Zwischenstopp ein.
Er verbrachte die Nacht in einer bescheidenen Hütte bei
königlichern Gefolgstreuen.
Obwohl sie arm sind, bewirteten sie den Adjutanten des
Königshauses reichlich,
gaben ihm ein trockenes Zimmer und eine Bleibe für die
Nacht.
Der kleine, drollige Kerl war darüber sehr glücklich.
Zufrieden turnte er noch vor dem zu Bett gehen auf dem Bettgestell, so wie
Turnvater Jahn es auch riet.
Seine Leibesübungen sollten sich in dieser Nacht noch als
nutzbringend erweisen.
| Kaschper turnt |
| Kaschper mit Reisepass |
| Ha, ha, hi - ich turne ausgelassen |
Die Gastgeberfamilie, nette und liebe Leute haben eine Katze. Diese Katze, ein nerviges, durchtriebenes und hinterlistiges Vieh. Ständig belästigte sie den kleinen Adjutanten und vergriff sich auch an seiner Habe. Als ermahnende Worte nicht mehr halfen, kam es zu einer schweren Auseinandersetzung.
Zu guter letzt knallte Herr Kaschper der Katze ein paar
Schläge auf´s Maul und legte die Marschrichtung fest. Dank seiner körperlichen
Fitness ging die Katze schon nach den ersten Hieben auf die Dielen.
Weil die Gastgeberfamilie sich so um den Adjutanten sorgte,
durfte sie ihn auf den Balkan begleiten. Mit einer Dieseldroschke fuhren alle
zum Flughafen.
Dort wurde ein Flugzeug, vermutlich eine Maschine aus den letzten Kriegstagen (geschätzt) bereitgestellt.
Der kleine Adjutant, lange, weite Reisen nicht gewohnt, kämpfte anfänglich noch gegen die Flugangst.
| Flugangst |
Doch als die Saftschupsen das mehrgängige Bordmenü auftischten,
waren alle Ängste verschwunden.
| Balkanmenü |
Bei seiner Ankunft in Burgas wurde er freudig begrüßt.
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Ankunft in Burgas
Sofort reiste er weiter an den Sonnenstrand, bezog sein
Zimmer und los ging´s.
Das Motto war Sonne, Party, Ausgelassenheit.
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| Suite mit Poolblick |
| Komischer gelber Vogel |
Ein paar Tage später, so gegen 10:00 Uhr, begab sich der Kleine auf eine Bootstour. Die Sonne ballerte, als gäb´s kein morgen mehr, die Wellen, mehrere Meter hoch und dann auch noch...
Er und auch seine Begleiter waren auf einem Piratenschiff.
Glücklicher Weise waren es keine echten Piraten
Dann wurde ihm auch noch übel und er mußte sich setzen.
| Seekrankheit |
Wieder an Land war er glücklich, diese Seefahrt geschafft zu haben.
Er hatte jetzt noch zwei Tage am Sonnenstrand, wo sein Motto war: Auf zur nächsten Party.
Er bedankt sich für seine nette Begleitung, es war eine tolle Reise
| ... und tschüß |
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